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Ein Ort der Stille und des Friedens

Ausflug zum Ort des Friedens (Flüeli Ranft 4.Juni 2022)

Der Krieg in der Ukraine berührt die Herzen all derer, die in der Sowjetunion und im postsowjetischen Raum geboren sind, schmerzlich. Die Medien fluten uns mit widersprüchlichen Informationen. Auch hier, in der sicheren Schweiz, ist es wichtig, einen Halt zu haben, um nicht den Verstand zu verlieren.

Wir begaben uns nach Flüeli-Ranft – ein Kraftort voller Schönheit und Mystik. Nikolaus von der Flüe (1417-1487), ein in der Schweiz besonders verehrter Asket und Friedensstifter, ist hier geboren, aufgewachsen und hat hier seinen Lebensabend verbracht. 1669 wurde er als Seliger erklärt und am 15. Mai 1947 wurde er heiliggesprochen.

In der Schweiz gibt es viele Kriegshelden. In Bern gibt es Denkmäler für Adrian von Bubenberg, den Verteidiger der Stadt Murten 1474, oder Rudolf von Erlach, den Sieger der Schlacht bei Laupen 1339. In der Zentralschweiz sind die Figuren Willhelm Tell und Arnold von Winkelried legendär. Niklaus von Flüe aber ist ein Held anderer Art. 

Im Alter von 50 Jahren begann Niklaus mit dem Einverständnis seiner Frau und Kinder als Einsiedler zu fasten und zu beten. Er war sich jedoch weltlicher Angelegenheiten stets bewusst und nahm sogar Einfluss auf politische Ereignisse. Er verstand es hervorragend, Kriegsparteien zu versöhnen. Bruder Klaus – wie er genannt werden wollte – wurde nicht nur von einfachen Leuten um Rat gefragt, sondern auch von den Behörden der Kantone und den Herzögen von Österreich und Mailand. Mit seiner Hilfe konnten politische und kirchliche Konflikte gelöst werden. Als die Schweizer nach dem Sieg über die Burgunder die Kriegsbeute nicht teilten und es fast zu einem Bürgerkrieg kam, trug Niklaus zum Abschluss eines Friedensabkommens bei.

Von Sachseln aus reisten wir durch die malerische Gegend nach Flüeli. Dort sind die Häuser erhalten, in denen Niklaus geboren wurde, aufwuchs und mit seiner Frau und seinen Kindern lebte. Unterwegs schauten wir in Kapellen und Kirchen, betrachteten Details, lauschten der Stille, sannen dem Erlebten nach. Es erstaunt, wie sorgfältig und liebevoll die mit diesem Heiligen verbundenen Orte erhalten werden.
Von dort ging es weiter zur Ranftschlucht, wo Niklaus als Einsiedler lebte und starb. Auch Menschen, die wenig mit Mystik am Hut haben, werden den Seelenfrieden und  die Kraft an diesem Ort spüren. Besonders angenehm ist, dass hier die Verehrung des Heiligen im Zentrum steht und nicht versucht wird, Geld damit zu verdienen.

Der Ausflug war reichhaltig und erhellend. Michael Tschanz führte auf Deutsch durchs Programm und seine Frau Ayten Babayeva-Tschanz auf Russisch. Es war interessant, den „eigenen Schweizer Heiligen“ durch das Prisma der Geschichte kennenzulernen und daraus historische Parallelen zu ziehen. Schön wäre, wenn es mehr solcher Veranstaltungen gäbe.

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14.05.22.um 10.00  Eine Stadtfūhrung in Bern mit Vadim Orlov 

Sprache- Russisch­

Treffpunkt- im Rosengarten beim Restaurant

Kosten- 15 Franken, für die Mitglieder Vereins Mostok – gratis

Anmeldung bis 13.05.22 unter info@mostok.ch

*Es findet beim schönen Wetter statt.

 

18.03.22 um 18.30 Uhr

Lyrik von Boris Pasternak im russischen Original und in der deutschen Nachdichtungen»

….Bin am End ein Tier im Netze fern gibt’s Menschen Freiheit Licht hinter mir der Lärm der Hetze und nach draußen kann ich nicht?….

Rolf Fieguth, 1983-2007 Prof. an der Universität Freiburg/Schweiz, 1983-1993 zugleich Direktor der Slavischen Seminars Bern, deklamiert  Lyrik von Pasternak. Russische Deklamation: von Sofiya Demina.

Die deutschen Nachdichter sind: pJohannes Bobrowski (1917-1969), Elke Erb (*1938)  und Rolf-Dietrich Keil (1928-2018)

Am Schluss offeriert  Mostok ein Apero.

Anmeldung obligatorisch bis 15.03.22 unter:

Info.mostok.ch

Kollekte.

Adresse:

EGW Bern-Zentrum

Nägeligasse 9/11

3011 Bern

25.02.22

Konzert Petersburger Männerchor mit Apero

Eine professionelle Männergruppe aus 4 Personen ist im Februar in der Schweiz auf eine Musikreise.

Dank der Kreativität und Professionalität der Musiker ist das Spektrum der Ansichten vielfaltig: Das Repertoire fasst die Musik aus verschiedener Epochen und Stilen aus: Von altrussischen Gesängen und Chorälen westeuropäischer Musik bis zu klassischen und moderner Musik.

Mostok hat sie am 25.02.22 eingeladen, es findet im Wylerhuus ein Konzert staat:

Qurtierzentrum Wylerhuus

Wylerringstrasse 60

3014 Bern

Anmeldung obligatorisch bis 24.02.22 unter  info@mostok.ch

Kollekte ab 15 Franken

Anreise: Vom Hauptbahnhof Bern mit dem Bus 20 (Richtung Wankdorf) bis zur 5 Haltestelle Breitfeld fahren, über die Strasse laufen und vor der Wylerbrücke nach rechts abbiegen, nach dem Domicil Wyler ist das Quartierzentrum.

Sibirien, Leben der deutschen Diaspora.

Am 28. Januar um 18.30 findet eine Präsentation über Sibirien und das Leben der deutschen Diaspora in Russland statt. Sibirien – Wunder der Natur, die Perle – Baikalsee, Tierwelt, Transsibirische Eisenbahn, das Leben in der sowjetischen Zeit…

Der Referent ist der aus Sibirien stammende Deutsche Peter Fink, der nach Deutschland ausgewanderte und dort 11 Jahre lebte, studierte und als Mathematiklehrer arbeitete. Seit 2004 lebt er in Biel und arbeitet als Heilpädagoge in Schlieren bei Zürich.
In seiner Freizeit schreibt er Bücher, angefangen mit Aufsätzen, Essays und Übersetzungen. Mehr darüber:  www.pierrealizè.ch

Seine Leidenschaft ist Musik: Er spielt an mehreren Instrumenten, singt und vertont Videos. Gelegentlich spielt er Musik  an verschiedenen Veranstaltungen.

Ausserdem beschäftig er sich mit Spiritualität. www.spiritualregression.ch

Anschliessend offeriert Mostok Spezialitäten aus Sibirien.

Adresse:

EGW Bern-Zentrum

Nägeligasse 9/11

3011 Bern

Eintritt frei, Kollekte

Korona Massnahmen: G2 nach Bundesamtbesrimmungen

Anmeldung obligatorisch an

mostokinfo@gmail.com

   Weitere Veranstaltungen 

– 25. Februar 2022 um 18.30  Uhr.

Konzert mit Männerchor aus St. Petersburg

Adresse:

Quartierzentrum Wylerhuus

Wylerringstrasse 60

3014 Bern

– 18.März 2022. um 18.30 Uhr

Prof. R. Fieguth Любимая – жуть! Geliebte – o Graus!

Boris Pasternaks Gedichte und ihre deutschen Übertragungen Vorlesung von Abschnitten durch Sofia Demina.

Adresse:

EGW Bern-Zentrum

Nägeligasse 9/11

3011 Bern

-!18.November 2022 um 18.30 Uhr

Franziska Manz Vortrag über Reisen nach Sibirien und Erzählung von eigenem Buch über Sibirien.

– Igor Petrov :          

1.Vortrag: Russland und  die Schweiz und der postsowjetische Raum im 21 Jahrhundert.

2.Vortrag über SWI  (swissinfo.ch)

(es folgen nähere Angaben)

– Kochabende mit

Spezialitäten  aus dem postsowjetischen Raum werden durchgeführt, sobald sich die aktuelle Situation verbessert.

 – Exkursionen mit Michael Tschanz

 –  Stammtisch im Casino gemäss der Bestimmungen vom Bundesamt

 – Exkursionsvorschlag von Rudolf Aregger (es folgen nähere Abgaben)

 Rudolf Aregger schlägt vor, eine Exkursion nach Hertenstein am          Vierwaldstättersee zu planen. Dort lebte der Komponist Sergeji Rachmaninov  während einiger Jahre vor dem 2. Weltkrieg .

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